Eine neue Arbeitshilfe unterstützt Kantone, Städte und Gemeinden dabei, ihre Scope-3-Emissionen nach harmonisierten Kriterien zu bilanzieren – für mehr Transparenz und eine wirkungsorientierte Klima- und Energiepolitik.
Die Scope 3-Emissionen machen oft den grössten Anteil der Gesamtemissionen von Gebietskörperschaften aus. Bisher fehlt eine einheitliche Methodik für die Bilanzierung dieser Emissionen einer Gebietskörperschaft. Eine neue Arbeitshilfe trägt dazu bei, diese Lücke zu schliessen und fördert die Harmonisierung der Bilanzierung. Sie wurde im Rahmen eines von EnergieSchweiz geförderten Front Runner-Projekts (2023-2025) des Kantons Basel-Stadt von einer Projektgruppe aus den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Waadt, Zürich und den Städten Genf, St. Gallen und Zürich erarbeitet. Ziel ist die Bereitstellung praktischer Ansätze und Hilfestellungen für Kantone, Städte und Gemeinden, welche die Scope 3-Emissionen ihrer Bevölkerung (exkl. Unternehmen) bilanzieren oder bestehende Bilanzen vereinheitlichen wollen.
Die Bilanzierung schafft Transparenz und zeigt Handlungsfelder im Bereich der Scope-3-Emissionen auf. Sie bildet damit die Grundlage, um gezielt Massnahmen zur Senkung der Scope 3-Emissionen und Energieverbräuche abzuleiten und umzusetzen.
Die Arbeitshilfe ist als ‘living document’ ein freiwilliges Angebot zur Unterstützung der Gebietskörperschaften im Vollzug der Klima- und Energiepolitik.